Homeoffice, remote oder Telearbeit – es gibt viele Begriffe für das Arbeiten von zu Hause

Praktische Tipps fürs Homeoffice

Homeoffice und remote work, Telearbeit und Heimarbeit – was vor einigen Wochen für viele undenkbar war, nimmt angesichts der aktuellen Situation mit dem Coronavirus enorm zu. Im Eiltempo wird remotes Arbeiten in Unternehmen implementiert. Natürlich entstehen dabei auch Probleme, wenn Infrastrukturen, Tools und Erfahrungen fehlen. 

Bei KNO ist das Arbeiten von zu Hause generell und nicht nur in Zeiten von Corona und Quarantäne eine Option – mit unseren Tipps gelingt das Arbeiten im Homeoffice. Außerdem zeigen wir, welche Tools sich für die Lösung der häufigsten Probleme eignen und wie wir als Team auch im Homeoffice weiter zusammenarbeiten.

Note: Auch wenn der Gesetzgeber für das Homeoffice rechtliche Rahmen geschaffen und bestimmte Regelungen in der Arbeitsstättenverordnung festgeschrieben hat, verwenden wir den Begriff dennoch im Allgemeinen aufgrund seiner Geläufigkeit.

Homeoffice – wie man sich trotz der Distanz nicht aus den Augen verliert und produktiv bleibt

1. Klare Regeln festlegen

Damit das Arbeiten im Homeoffice gelingt sollten für alle KollegInnen die gleichen Regeln gelten. Gab es zuvor Kernarbeitszeiten, sollten diese auch im Homeoffice eingehalten werden. Auch die Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen sollte festgelegt werden. Natürlich müssen die Regeln abhängig vom Unternehmen oder der Abteilung aufgestellt werden. Wichtig ist, diese klar zu kommunizieren und eventuell schriftlich festzuhalten, damit sich jeder daran halten kann.

2. Check-in Call

Per Videokonferenz verliert man sich auch über größere Distanzen nicht aus den Augen

Nur weil man von Zuhause arbeitet, heißt es nicht, dass jeder mit der Arbeit anfangen kann, wann er möchte. Um ein Teamgefühl entstehen zu lassen, empfiehlt es sich mit einem kurzen gemeinsamen Check-in Call in den Arbeitstag zu starten, an dem jede/r kurz erzählt, welche Aufgaben er heute erledigen wird. Dies kann sowohl als Video- oder Telefonkonferenz, als auch im Gruppenchat geschehen. Am Ende sollte jede/r grob darüber Bescheid wissen, woran die anderen heute Arbeiten.

3. Check-out Call

Genauso wie der Check-in Call, kann auch ein Check-out Call das Team zusammenbringen und auf dem Laufen halten, wenn man sich nicht täglich persönlich sieht. Wieder geht es nur darum kurz für alle zusammenzufassen, was geschafft wurde.

4. Erreichbarkeiten der MitarbeiterInnen klären

Besonders wichtig im Homeoffice: die Erreichbarkeit der KollegInnen. Wer ist auf welchen Wegen erreichbar – Telefon, E-Mail, Messenger? Die Kontaktdaten sollten für alle aus dem Team hinterlegt sein.

5. ProjektleiterIn muss erreichbar sein

Was für die Mitarbeiter gilt, gilt insbesondere auch für Führungspersonen. Die durchgehende Ansprechbarkeit bei offenen Fragen und Unsicherheiten ist für die Kollegen besonders wichtig, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, sich persönlich an den oder die Vorgesetzte/n zu wenden.

6. Zeitmanagement bei Online-Meetings

Das A und O im Homeoffice: Erreichbarkeit – Digitalisierung macht's möglich

Meetings sind nicht nur von Angesicht zu Angesicht ein Zeitfresser – auch auf digitalen Wegen. Gerade wenn man sich nicht gegenübersitzt, ist die Vorbereitung des Meetings ein wesentlicher Faktor. Alle Beteiligten sollten sich vorab fragen, welche Informationen von ihnen bereitgestellt werden und welche sie selbst einholen müssen.

Außerdem sollte wenigstens eine/r hier die Uhr im Blick haben und ggf. die TeilnehmerInnen wieder in die richtigen Bahnen lenken, wenn zu stark abgeschweift wird. Übernimmt eine Person die Moderation und koordiniert die Wortmeldungen (damit nicht alle gleichzeitig sprechen), kann ebenfalls Zeit eingespart werden.

7. Zeitmanagement im Homeoffice

Homeoffice birgt natürlich die Gefahr, dass man sich schnell ablenken lässt – eine Waschmaschine hier, den Geschirrspüler ausräumen da und zwischendurch auch noch saugen. Um im Homeoffice genauso effizient zu arbeiten wie im Büro, ist Zeitmanagement unerlässlich. Im Idealfall schafft man sich Zeitfenster, in denen man konzentriert an einer Aufgabe arbeitet. Das gilt übrigens auch fürs Büro: Wer ständig zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her wechselt, muss sich immer wieder neu auf eine Aufgabe fokussieren – das kostet Zeit.

Ein Leitfaden für effizientes Zeitmanagement ist die Ivy-Lee-Methode. In diesem Video werden einige simple Grundsätze erklärt, mit denen man in derselben Zeit mehr schafft:

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Beratung? Wir geben unser Wissen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns unter kno@korrekturnachoben.de.

Die besten Tools für das remote Arbeiten haben wir in einem weiteren Beitrag für Sie zusammengestellt.

Wie wir als Team auch im Homeoffice weiter zusammenarbeiten, erfahren Sie in unserem Homeoffice-Tagebuch.

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