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Posted by on Aug 9, 2016 in Allgemein | No Comments
Instagram gehört zur täglichen Arbeit

Instagram gehört zur täglichen Arbeit

Das neuste Update von Instagram hat bereits einige Tage auf dem Buckel – Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Die Vergleiche der neuen Features zu Snapchat lagen dabei eindeutig auf der Hand und erzeugten im ersten Moment den faden Beigeschmack eines schlechten Copycat. Stories? Das kannte man doch schon genau von dieser anderen Messenger-Visual-Effects-Bilder-Dienst-App, auch bekannt als Snapchat. Abfällig könnte man das auch einfach als neues Spielzeug für die Generation Z und Millennials oder als eine späte beleidigte Reaktion auf die gescheiterte Übernahme von Snapchat durch Facebook abtun. Das wäre allerdings zu kurz gegriffen.

Was bisher geschah

2012: Facebook überrascht die Branche und legt eine Milliarde Dollar für Instagram, das bis dahin aus nur 13 Mitarbeitern bestand, auf den Tisch und sichert sich den Bilderdienst. 2013: Trotz einer milliardenschweren Offerte scheitert Facebook bei der Übernahme von Snapchat. 2016: Im ersten Quartal diesen Jahres sicherte sich Facebook MSQRD – eine erfolgreiche Visual-Effects-App des weißrussischen Start-Ups Masquerade Technologies – und hat nun anscheinend alles nötige beisammen. Das Update für Instagram kommt.

Nutzerzahlen

Snapchat kann fraglos als erfolgreich eingestuft werden. Circa 150 Millionen Menschen verschicken und empfangen täglich Snaps. Die App hat damit Twitter überholt. Instagram muss sich aber nicht verstecken. Im Gegenteil. Laut eigenen Angaben verzeichnet der Dienst insgesamt 500 Millionen Instagrammer, von denen rund 300 Millionen täglich aktiv sind. Wir haben es also mit zwei echten Schwergewichten zu tun. Der hohe Verbreitungsgrad macht beide Angebote daher auch für Marken und Unternehmen interessant. Und genau an diesem Punkt scheidet sich der Weg zwischen Instagram und Snapchat.

Instagram ist derzeit nicht nur größer, sondern bietet auch die besseren Funktionen

Wie man an der großen Anzahl an Workshop-Angeboten und Vorträgen sieht, gibt Snapchat vielen Menschen ein Rätsel auf. Von “Snapchat für Beginner” über das “1×1 des Snappens” bis hin zu verzweifelt klingenden “Snapchat endlich kapieren”-Angeboten ist alles dabei. Ja, da gibt es diese große junge Zielgruppe. Ja, diese ist für Marken interessant. Aber wie kann man zwischen Faceswaps und kotzenden Regenbögen eine Community aufbauen oder gar die eigene Marke stärken?

Die Snapchat-Isolation


via GIPHY

Eins der größten Probleme bei Snapchat ist der Transfer vorhandener Fans oder Follower auf diesen neuen Kanal. Mehr als der beständige Hinweis auf das eigene Snapchat-Profil – was ähnlich sexy wie ein QR-Code daher kommt – bleibt am Ende nicht übrig. Scheitert die erhoffte Zielgruppe dann noch an der Suchfunktion der App, ist der Conversiontot perfekt. Also wieder hinweisen und hoffen. Immer und immer wieder.

Weiterhin können erstellte Inhalte bzw. Snaps nur über Umwege in anderen Netzwerken genutzt werden. Dass sich Kanäle hier gegenseitig befruchten, ist weitgehend ausgeschlossen. Alles in allem steht Snapchat zwar sehr stark, aber auch ganz schön alleine da. In unserer täglichen Arbeit nimmt Instagram daher einen deutlich höheren Stellenwert ein.

Instagram gone better

via GIPHY

Manchmal wünscht man sich sicher, man könnte einen Beitrag ganz einfach durch einen Link ergänzen, statt den Umweg über die eigene Bio vorzuschlagen. Sicher hat auch Instagram seine kleinen Probleme. Im direkten Vergleich schneidet der Dienst derzeit für uns aber deutlich besser ab und ist eine klare Empfehlung – ob es um Brand-Marketing oder Community-Pflege & -Aufbau geht. Instagram ist aktuell die größere Plattform und bietet zeitgleich auch die besseren Tools für die Unternehmenskommunikation.

einige Vorteile im Überblick

  • Inhalte lassen sich schnell und einfach in anderen Netzwerken teilen
  • starkes organisches Wachstum von Profilen vorhanden
  • hoher Verbreitungsgrad und viele aktive Nutzer
  • sponsored Content für werbliche Zwecke
  • User nutzen aktiv Hashtags, um für sie interessante Inhalte zu finden

Es bleibt abzuwarten, wie sich Snapchat aber auch Instagram ( + Facebook) weiterentwickeln werden. Während das Thema Marketing bei Snapchat noch in den Kinderschuhen steckt, bietet Instagram wesentlich ausgereiftere Tools und verbindet in der aktuellen Version diese nun auch mit dem „lebendigen“ Snapchat-liken-Content der Stories. 1:0, wie man im Fußball sagen würde.

Steffen ist Projektleiter und Designer bei KNO und fühlt sich zwischen Statistiken und der Creative Suite ganz wie zu Hause. Online-Marketing und Kampagnenplanung könnten seine zweiten bis dritten Vornamen sein.