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Posted by on Jun 28, 2016 in Allgemein | No Comments

heldenkranzMorphDem Einen oder der Anderen ist bestimmt schon die aktuelle Marketing-Kampagne der Baumarktkette Hornbach unter die Augen gekommen. In gewohnter Manier wird mit Emotionen und etwas Witz das Heimwerken glorifiziert. Doch damit nicht genug: Im aktuellen Spot sind ein gutes Dutzend mehr oder weniger betagte Herren zu sehen, die einer Bruderschaft gleich ihrer Halbglatze huldigen.

Still aus dem aktuellen Hornbach-Werbespot

Still aus dem aktuellen Hornbach-Werbespot

Der Haarausfall sei nämlich keineswegs zu bemitleiden, sondern stelle vielmehr die Tüchtigkeit der Herren heraus – quasi so wie eine Mönchstonsur als Zeichen der Geistlichkeit gilt. Und so ist dann nicht mehr von Halbglatze, sondern vom glorreichen Heldenkranz die Rede.

Nur wenige Tage später lief eine entsprechende Antwort über die Bildschirme. Der Spezialist in Sachen Haarausfall hat die Gelegenheit beim Schopfe – in diesem Fall dann wohl eher an den Ohren – gepackt. Das Motto: „Besser Helden OHNE Kranz“. Der Spot von Alpecin erinnert zunächst eher an das Konzept aus Werbungen für Kreditkarten: Haarausfall = kostenlos – Behandlung = soundsoviel Euro. Er endet mit dem Ratschlag „Besser kein Heldenkranz“.

Still aus dem entsprechenden Werbespot von Alpecin

Still aus dem entsprechenden Werbespot von Alpecin

Während Hornbach geschickt mit Geschichten, Gefühlen und viel Humor den Baumarkt zum Erlebnispark werden lässt, fehlt dem Hersteller eines Haarwuchsmittels noch der richtige Ansatz für ein solches Marketing. So spannend und witzig eine solche Reaktion ist, es bleibt der stets negative Unterton. Alpecin kommt nicht ohne den Hinweis aus, dass man ein Problem habe, welches mit ihrer Hilfe gelöst werden könne. Der Ansatz, den Hornbach grundsätzlich verfolgt, die Menschen so zu nehmen, wie sie sind, ist wesentlich sympathischer. Erinnert sei nur an den wunderbaren Clip mit dem von der ganzen Welt verachteten Mädchen in schwarz, das aber vom Vater so sehr geliebt wird, dass er das Haus schwarz streicht. Was bleibt, ist die Vorfreude auf die nächste Runde.

Aber zunächst noch einmal beide Spots im direkten Vergleich:

Philipp kam durch das klassische Praktikumsverhältnis zu KNO. Jetzt ist er vorrangig im Bereich Online-Marketing tätig und erstellt nebenbei auch Content in Bild, Video und Text. Besonders brennt er dafür, ineffiziente Strukturen zu erkennen und zu optimieren.